Ihre Entscheidungshilfe für erfolgreiches Marketing!
Für einen Webseitenbetreiber ist die Auswahl eines geeigneten Partnerprogramms wichtig. Viele Faktoren wie z.B. das Angebot, die Vergütung und die vorhandenen Werbemittel sind für die Bewerbung eines Anbieters auschlaggebend. Auf 100partnerprogramme.de werden in regelmäßigen Abständen Partnerprogramme getestet und ausführlich beschrieben. In den Tests werden weitere wichtige Faktoren für die Partnerprogrammauswahl aufgezeigt. Im Finanzbereich ist der Markt hart umkämpft und dementsprechend auch die Webseitenbetreiber, die für die vielen Angebote werben sollen.
An dieser Stelle möchte sich das Partnerprogramm von finanzen.de kurz vorstellen. So können Sie sich ein Bild des Programms machen und erhalten weitere interessante Faktoren für die Partnerprogrammauswahl.
Die finanzen.de AG bietet ein hochwertiges Partnerprogramm für Finanz- und Versicherungsprodukte. Sie stellt Vergleichsrechner und weitere Module zur Verfügung, die dem Design der Zielseite angepasst und problemlos eingebunden werden können. Die Einbindung kann per I-Frame, PHP-Include oder JavaScript erfolgen. Auch können sich Partner über umfassende Online- Statistiken stets über den Erfolg ihrer Module informieren. finanzen.de zahlt Partnern bis zu 80 Euro pro Lead und bis zu 170 Euro pro Sale aus. Das Partnerprogramm ist TÜV-geprüft.
Partnern wird seit Kurzem eine neue Komplettlösung von finanzen.de geboten, mit der sie noch schneller und einfacher Webseiten erstellen können. Hierfür gibt es neu entwickelte vollständige Webseiten-Templates, mit denen man seine eigene Webseite mit Vergleichsrechnern und Formularen in weniger als fünf Minuten erstellen kann. Partner können nun noch unkomplizierter eine große Auswahl an unterschiedlichen Angeboten zur Verfügung stellen und somit von besonders hohen Conversionrates und Umsätzen profitieren.
Sehr attraktiv ist auch das “Partner-werben-Partner”-Formular. Wer über dieses Formular einen neuen Partner wirbt, erhält zum Monatsende für jeden geworbenen Partner fünf Prozent vom Nettoumsatz des Vormonats. Die Partner-werben-Partner-Formulare wurden vor wenigen Monaten an die sehr erfolgreichen JavaScript- Formulare angepasst.
Wer sich ein genaueres Bild von diesem Partnerprogramm machen möchte, sollte einfach die Webseite des Anbieters besuchen. Grundsätzlich gilt: Partnerprogramme sollten über einem Zeitraum getestet werden, um die richtige Entscheidung zu treffen.
“gewerblicher Gastbeitrag”
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Allgemein ausgedrückt, sollen Anreize das Verhalten motivieren. Anreize werden in zwei Bereiche unterteilt, in finanzielle Belohnungen und in Tätigkeitsanreize wie z. B. Spaß. Damit Anreize vom Menschen wahrgenommen werden, muss, im übertragenden Sinne, der Anreizcharakter erkennbar sein.
Im Business gibt es vielerlei Anreize um Geschäfts- bzw. Vertriebspartner zu motivieren. Mit den Partnern werden attraktive Provisionsmodelle, Staffelungen, die eine Progression bei mehr Umsatz zulassen oder Boni bei Zielerreichungen vereinbart. Neben den Vergütungsmodellen werden Schulungen, die die Qualifikation der Partner unterstützen, diverse anderer Incentives oder auch Erwähnungen im Partnerbereich oder auf der Presseseite angeboten.
Anreize gibt es selbstverständlich auch im Affiliate Marketing. Um neue Partner zu gewinnen oder bestehende zu motivieren, werden die Provisionsmodelle oft in unterschiedlicher Art und Weise kombiniert bzw. variiert. Bei der Erreichung bestimmter Umsatzziele oder einer festgelegten Anzahl an Verkäufen oder Leads (bspw. 10 Sales/Leads im Monat) werden die Provisionen erhöht und oft auch ein gewisser Status wie z. B. die “Gold-Partnerschaft” verliehen. Weiterhin gibt es gestufte oder individuell festgelegte Provisionen bzw. Provisionsmodelle. Zusätzlich zu den monetären Anreizen werden auch individuelle Werbemittel oder Content bereitgestellt.
Der Partnerprogrammbetreiber telefon.de pries vor kurzem in einem Newsletter zur Gewinnung von Partnern besondere Anreize an. Denn neben dem marktüblichen Provisionsmodell bietet telefon.de allen Partnern einen Tweet vom “telefon”-Twitterprofil an. Dieser spezielle Anreiz ist schon etwas Besonderes. Weil damit der Merchant aktiv Werbung für den Affiliate macht, dass normalerweise nur anders herum der Fall ist.
Habt Ihr noch andere Beispiele für Partner-Anreize? Dann postet diese doch bitte einfach im Kommentarbereich.
In Deutschland boomen Gutscheine schon seit einigen Jahren. Demzufolge bereichern immer mehr Coupon- und Rabattseiten das Internet. Die Webseiten, die Gutscheine (Coupons) anbieten, finanzieren sich hauptsächlich durch die erfolgsorientierte Vergütung in Form von Provisionen des Affiliate-Marketings. Löst ein Webseitenbesucher den Gutschein über die vermittelnde Webseite (Publisher) beim Gutschein-Anbieter ein, wird der Webseitenbetreiber als Vermittler (Affiliate) erfasst und erhält somit seine vereinbarte Affiliate-Provision.
Bei diesem Affiliate-Geschäftsmodell haben es sich die Affiliates zur Aufgabe gemacht, Gutscheine von Merchants (Advertisern/Partnerprogrammanbietern) einzusammeln und auf ihren Webseiten zu veröffentlichen. Einige Webseitenbetreiber kombinieren auch ihren Webseiten-Content mit redaktionellen Beiträgen und legen den Fokus nicht nur auf die Gutscheine.
Ein Gutschein kann nur vom Advertiser angeboten werden. Die erforderlichen Gutschein-/Coupon–Werbemittel werden bspw. als Banner oder Textlinks bereitgestellt, in denen bereits auf den Rabatt oder Bonus und oft auch auf einen bestimmten Code hingewiesen wird.
Der Nutzer des Coupons profitiert mit sofortiger Wirkung vom Gutschein. Der Gutschein wird entweder direkt in seinem Warenkorb gelegt, vom Preis abgezogen oder durch Eingabe im Bestellvorgang vom Warenwert subtrahiert.
Mithilfe der angebotenen Gutscheine können diese Online-Shops ihren Traffic erhöhen und ihre Konversionsrate steigern. Denn die regelmäßigen Besucher dieser Gutschein-Seiten interessieren sich speziell für Vorteils-Angebote und werden aufgrund des reduzierten Preises auf das Angebot aufmerksam. Dieser Preisnachlass kann so den gewünschten Kaufimpuls beim Besucher auslösen. Diese neuen Kunden (Preiskäufer) würden mit hoher Wahrscheinlichkeit sonst nicht so einfach erreicht werden. Weiterhin besteht für den Merchant die Möglichkeit, eine Rabatt-Aktion nur auf einer oder ausgewählter Gutschein-Webseiten durchzuführen, d.h. dass nur Exklusivgutscheine an den/die ausgewählten Partner ausgegeben werden.
Die wohl bekannteste Methode von Gutschein-/Rabattangeboten ist diejenige, bei der ein Preisnachlass nur für einen gewissen Zeitraum gilt. Durch die begrenzte Einlöse-Dauer des Gutscheins wird der Druck auf den Kunden, den Gutschein schnellst möglich einzulösen, verstärkt. Außerdem kann eine begrenzte Gutscheindauer oder Gutscheinanzahl auch als Sonderaktion vermarktet werden. Die für die Affiliates bereit gestellten Gutschein-Werbemittel sollten rechtzeitig (besonders bei einer kurzen Gutscheineinlösedauer) kommuniziert werden, sodass der Affiliate auch ausreichend Zeit zum Einbau auf seiner Webseite hat. Die Bewerbung der Gutscheine durch den Affiliate sollte nicht erlaubt werden, um die eigenen SEM-Bemühungen nicht zu behindern.
Fazit: Gutscheine werden von Affiliates gerne angenommen, weil sie eine interessante Möglichkeit bieten die Sales zu steigern bzw. überhaupt Sales oder Leads zu generieren. Dadurch werden die Partner zur Verteilung von immer mehr Gutscheinen motiviert, außerdem werden so auch neue Affiliates für das Partnerprogramm gewonnen. Die Reichweite nimmt zu und somit werden auch die Abverkäufe gesteigert.
In diesem Blog sind wir schon auf die wichtigsten Fragen aus Merchant-Sicht eingegangen und möchten uns nun den wichtigsten Fragen aus Publisher-Sicht widmen.
Der Produktanbieter (Merchant) stellt den Vertriebspartnern (Webseitenbetreiber/Publisher/Affiliate) für die Bewerbung seines Partnerprogramms Werbemittel zur Verfügung. Zu den klassischen Werbemitteln zählen Banner in unterschiedlichen Formaten und Textlinks. Weiterhin werden bspw. Deeplinks, HTML-Werbemittel (bspw. Microsites), Flash-Banner, Grafische Werbemittel in unterschiedlichen Formaten und Produktfotos als Werbemittel bereitgestellt. Die grafischen Werbemittel werden je nach Netzwerk auf den eigenen Server geladen.
Zuerst erfolgt eine kurze Anmeldung beim Partnerprogramm/Netzwerk (ggf. muss auf Freischaltung gewartet werden). Anschließend kann der Affiliate aus den bereitgestellten Werbemitteln diejeniegen aussuchen, die ihm gefallen bzw. zur Webseite passen. Die Einbindung des Werbemittels erfolgt über den Werbemittelcode (HTML-Code). Der Linkcode enthält die Partner-Identifikation (Tracking). Durch das Tracking können alle Aktivitäten der Webseite, wie die Anzahl der Werbeeinblendungen, die Anzahl der Werbemittelklicks und die daraus entstehenden Verkäufe, erfasst werden.
Beim Klicken auf das Werbemittel gelangt der Besucher der Partner-Homepage auf die Webseite des Produktanbieters. Kauft er nun etwas ein (Sale), erhält der Partner dafür einen prozentualen Anteil des Verkaufspreises oder einen festen Betrag. Einige Partnerprogramme zahlen auch schon pro Klick (Click) auf das Werbemittel oder bei einem Lead (bspw. für eine Newsletter-Anmeldung) eine Provision.
Die drei klassischen Konditionsmodelle Sale, Click und Lead werden durch eine Vielzahl möglicher Kombinationen und Varianten, bei denen der Übergang zwischen Click-, Lead- und Sale-Provisionen fließend ist, ergänzt. Andere Formen, wie bspw. Pay per View, bei der jede gewertete (“getrackte”) Auslieferung eines Werbemittels provisioniert wird oder Lifetime Provisionen, wobei der Partner auch bei Folgekäufen eines einmal vermittelten Kunden eine Provision erhält, sind ebenfalls erwähnenswert. Die Bewerbung kann auch über andere Kanäle als die eigene Webseite, wie zum Beispiel Newslettermarketing oder Keyword-Advertising, erfolgen. Beide Seiten können vom Partnerprogramm profitieren: Der Affiliate verdient Geld mit seiner Homepage und der Merchant bekommt neue Kunden und Umsätze.
Generell kann man sagen, dass Werbung auf Webseiten für die Besucher störend ist. Für Webseitenbetreiber stellt Werbung allerdings eine wichtige bzw. notwendige Einnahmequelle dar. Die Teilnahme an einem Partnerprogramm ist kostenlos und nicht bindend. Das größte Risiko für Webseitenbetreiber ist, dass nichts mit dem Partnerprogramm verdient wird. Deshalb ist die Wahl des richtigen Partnerprogramms wichtig.
Für die Wahl des Partnerprogramms ist es wichtig, die Zielgruppe der Webseite zu kennen, auf der ein Partnerprogramm laufen soll. Eine Vermarktung von Notebooks auf Webseiten, die über Essen berichten, wird nicht zum erwünschten Ziel führen. Deshalb sollten Partnerprogramme ausgewählt werden, die thematisch gut zur Webseite passen. Weiterhin lässt sich ein bekannter Markenname oft leichter vermarkten als ein Noname-Produkt, für das erst die nötige Bekanntheit geschaffen werden muss. Je interessanter und bekannter ein beworbenes Partnerprogramm ist, desto höher ist die Klickrate auf das Werbemittel und desto höher kann die Konvertierungsrate (vom Besucher zum Käufer) ausfallen. Klickstarke Werbemittel tragen natürlich auch zu hohen Klickraten bei.
Jede Webseite ist anders. Was bei anderen funktioniert, muss bei der eigenen Webseite nicht zum Erfolg führen. Sollten bestimmte Partnerprogramme nicht wirken, einfach wechseln. Ansonsten einfach mal Programme ausprobieren und testen, wie diese bei der eigenen Zielgruppe ankommen. Die Suche nach einem passenden Partnerprogramm kann in der entsprechenden Kategorie oder nach einem Keyword in den jeweiligen Netzwerken bzw. auch bei Partnerprogramm-Verzeichnissen erfolgen.
Bei der Auswahl eines Partnerprogramms ist die Reputation des Anbieters besonders wichtig. Gerade bei jahrelangem, seriösem Webseitenaufbau sollte nicht durch eine ungünstige Partnerprogramm-Auswahl alles verspielt werden. Weiterhin sind die Abrechnungsmodalitäten, die Trackingformen, die bereitgestellten Werbemittel, die Informationsleistungen, die Supportleistungen und die Einschränkungen für den Affiliate zu berücksichtigen. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Trackingformen und der Qualität des Trackings geschenkt werden.
Individuelle Produkte sind voll im Trend. Wie in einem kaum anderen Bereich boomen die Angebote im Internet. Das Erfolgrezept ist der Wunsch des Kunden nach Individualisierung. Konsumenten wollen etwas Besonderes, sie möchten keine Massenware mehr. Ob Tee, Müsli oder Schokolade, es gibt inzwischen fast alles im Internet zum individuellen Zusammenstellen. Persönliche Anpassungen, wie die Wahl der Lackfarbe oder der Innenausstattung bei Autos, sind schon selbstverständlich. Dank des Internets ist Mass Customization (Kundenindividuelle Massenproduktion) auch bei Alltagsprodukte wie Kleidung und Lebensmittel möglich.
Individuelle Produkte sind für Kunden sehr attraktiv. Ob Nische oder Massenmarkt – den Trend der Individualisierung sollten Webseitenbetreiber bei der Vermarktung ihrer Webseite nutzen. Aus dem Mass Customization Bereich stehen eine Vielzahl an Partnerprogrammen zur Auswahl. Die Bandbreite reicht von individuell gestaltbaren Fotobüchern, Taschen, Designfolien, Modeschmuck, personalisierbaren T-Shirts, über zusammengestellten Lebensmitteln, konfigurierbaren PCs, bis hin zu Geschenken mit Fotos. Aus dieser Produktpalette sollte doch für jeden Publisher etwas dabei sein.
Für Webseitenbetreiber kann die Teilnahme an einem Partnerprogramm zu einer lukrativen Einnahmequelle werden. Für Unternehmen/Firmen, die ein Partnerprogramm anbieten, stellt das Affiliate Marketing eine weitere Möglichkeit dar, ihre Produkte/Dienstleistungen im Internet zu vermarkten.
Diese Zusammenfassung mit den 10 wichtigsten Fragen zum Affiliate-Marketing aus Merchant-/Betreibersicht soll allen Einsteigern und auch Fortgeschrittenen eine Affiliate-Marketing-Übersicht geben.
Was ist Affiliate-Marketing überhaupt?
Affiliate-Marketing ist eine internetbasierte Vertriebslösung, bei welcher der Produktanbieter (Merchant/Advertiser) seine Vertriebspartner (Affiliates/Publisher) erfolgsorientiert vergütet. Der Produktanbieter stellt hierfür seine Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seiner Webseite in einem entsprechend codierten Link zur Bewerbung der Angebote verwendet. Die Links können in Form von Bannern, Buttons, Grafiken, Textlinks, HTML-Seiten bis hin zu fertigen Web-Shops integriert werden. Die Bewerbung kann auch über andere Kanäle, wie zum Beispiel Newslettermarketing oder Keyword-Advertising, erfolgen.
Der Affiliate fungiert als Schnittstelle zwischen Händlern und potenziellen Kunden. Die Vermittlung erfolgt über einen Link, der einen speziellen Code (Partner-ID) enthält und den Partner eindeutig identifiziert. Andere Modelle verzichten auf diesen Code und ermitteln den Partner über die Webseite bzw. die Domain, von welcher aus die Seite des Produktanbieters aufgerufen wurde (sog. “Referrer-Tracking”).
Wenn ein Webseiten-Besucher auf ein eingebautes Werbemittel klickt, gelangt er auf die Webseite des Anbieters (oder direkt in den Shop). Erfolgt dann bspw. ein Sale (Kauf) oder Lead (Aktion bspw. eine Newsletter-Anmeldung) verdient der Partner Geld. Durch dieses Tracking können alle Aktivitäten der Partnerwebseite, wie die Anzahl der Werbeeinblendungen, die Anzahl der Werbemittelklicks und die daraus entstehenden Verkaufsaktivitäten erfasst werden. Nur bei tatsächlichem Umsatz oder messbarem Erfolg werden Provisionen bezahlt.
Warum sollte ich ein Partnerprogramm starten?
Im Marketing-Mix spielt das Affiliate-Marketing eine zunehmend wichtigere Rolle. Für alle Unternehmen, die nach einer effizienten Möglichkeit suchen neue Interessenten, Kunden oder Mitglieder zu gewinnen, ist die Einrichtung eines Partnerprogramms (Affiliate-Programm) empfehlenswert. Weiterhin eignen sich Partnerprogramme für Kooperationen mit Webseiten, welche ähnliche Produkte und Dienstleistungen anbieten bzw. die gleiche Zielgruppe ansprechen. Weil nur bei tatsächlichem Umsatz oder messbarem Erfolg Provisionen bezahlt werden, ist das Risiko für den Merchant (Werbetreibenden) begrenzt.
Welche Konditionsmodelle gibt es?
Im Affiliate Marketing wird zwischen zahlreichen Vergütungs- bzw. Konditionsmodellen unterschieden. Somit kann auf die unterschiedlichen Anforderungen der Partner (Affiliates) und die Vertriebsstrukturen des Merchants individueller eingegangen werden.
Die drei klassischen Konditionsmodelle sind: die reinen Klicks auf das Werbemittel (Click), die Kontaktaufnahme von Kunden (Lead) oder der Verkauf von Produkten (Sale). Weiterhin gibt es eine Vielzahl möglicher Kombinationen und Varianten, bei denen der Übergang zwischen Click-, Lead- und Sale-Provisionen fließend ist.
Andere Formen, wie bspw. Pay per View, bei der jede (“getrackte”) Auslieferung eines Werbemittels provisioniert wird oder Lifetime Provisionen, wobei der Partner auch bei Folgekäufen eines einmal vermittelten Kunden eine Provision erhält, sind ebenfalls erwähnenswert.
Welches Trackingverfahren ist sinnvoll?
Das Tracking verfolgt das Ziel, die Besucher und deren Transaktionen einem bestimmten Partner zuzuordnen. Die Anzahl an Tracking Möglichkeiten variieren von Netzwerk zu Netzwerk. (Netzwerke dienen als Schnittstelle zwischen den Partnerprogramm-Betreibern (Merchants) und den Vertriebspartnern (Affiliates). Sie sind für die Bereitstellung, die Administration der Technik und die finanzielle Abwicklung zuständig.)
Die bekanntesten Tracking-Arten sind das Cookie-Tracking und das Session–Tracking. Beim Cookie-Tracking wird beim Webseitenbesucher, der auf ein Werbemittel klickt, auf der Festplatte dieses Surfers ein Cookie gesetzt, um diesen Besucher bei einem späteren Besuch automatisch wieder identifizieren zu können und so bei einem evtl. späteren Einkauf wieder zu erfassen. Das Shop-System erkennt diesen Besucher und schreibt dem vermittelnden Affiliate die Provisionen gut. In der Regel beträgt die Cookie-Laufzeit mindestens 30 Tage, bei einigen Partnerprogrammen fällt sie aber wesentlich länger aus (z.B. 90/120/360 Tage).
Beim Session-Tracking dagegen werden nur die Aktionen eines Besuchers direkt nach dem Klick innerhalb des aktuellen Besuchs erfasst. Wird der Browser geschlossen oder die Verbindung aufgrund eines Zeitablaufs (“Session Time-Out”) abgebrochen, kann die Herkunft nicht mehr erfasst und auch keinem Affiliate zugeordnet werden.
Weiterhin gibt es noch etliche andere Tracking-Varianten. Erwähnenswert sind hier das Fingerprint Tracking, das Flash-Tracking und das Referrer–Tracking. Bei letzterem werden die Partner über den HTTP-Referrer identifiziert, welcher ihre jeweilige Webseite bzw. Domain ausweist. Somit wird eine eindeutige ID im Link überflüssig. Der Partner muss allerdings sämtliche seiner Domains, die für die Bewerbung im Rahmen des jeweiligen Partnerprogramms genutzt werden sollen, beim Merchant registrieren. Sonst kann kein Tracking und somit keine Provisionierung stattfinden. Die verschiedenen Trackingverfahren kommen bei den Netzwerken oft gleichzeitig zum Einsatz, um für den Teilnehmer am Partnerprogramm alle Umsätze zu erfassen, an denen auch das Netzwerk verdient.
Welches Affiliate-Netzwerk sollte ich wählen – oder mache ich es lieber selbst?
Für die Einrichtung eines Partnerprogramms ist kein Netzwerk erforderlich, sofern die technischen Voraussetzungen für die Auflegung eines eigenen Partnerprogramms gegeben sind.
Die Vorteile beim Partnerprogramm-Netzwerk bestehen jedoch darin, dass innerhalb des Netzwerkes die Vermittlung zwischen Webseiten-Besitzer (Affiliates) und Werbeanbieter (Merchants) erfolgt, sowie die Verwaltung, die komplette technische Bereitstellung und Abrechnung des Partnerprogramms stattfindet. Dafür werden aber Gebühren erhoben, die zusätzlich zu den Partnerprovisionen anfallen und ca. 30% der Provisionen ausmachen.
Einige Netzwerke erheben eine Startgebühr oder verlangen eine Mindestlaufzeit. Deshalb ist eine vorige Prüfung und Abwägung bei der Netzwerkwahl empfehlenswert. Zum Start eines Partnerprogramms ist die Wahl eines kleineren Affiliate Netzwerkes ohne Gebühren empfehlenswert, um erste Erfahrungen sammeln zu können. Zum späteren Zeitpunkt kann dann ein größeres Netzwerk gewählt werden.
Derzeit gibt es ca. 20 Affiliate-Netzwerke, die unterschiedliche Vorzüge haben. Aufgrund der wachsenden Popularität des Affiliate-Marketings wird die Anzahl der Netzwerke in den nächsten Jahren sicherlich noch steigen und der deutsche Markt von ausländischen Netzwerken erschlossen werden.
Wie hoch sollte die Vergütung der Partner ausfallen?
Die Höhe der Vergütung stellt für die Wahl eines Partnerprogramms und auch für die Platzierung der Werbemittel auf den Webseiten der Affiliates einen entscheidenden Einflussfaktor dar. Vor der Festlegung der Vergütung ist es hilfreich, sich an den Wettbewerbern zu orientieren sowie die Festlegung der Konditionen an den Stärken und Schwächen des eigenen Partnerprogramms auszurichten. Bekannte Marken und innovative Produkte werden eher nachgefragt und können auch höhere Konvertierungsraten (vom Besucher zum Käufer) ermöglichen, sodass diese Partnerprogramme attraktiver sind.
Die Vergütung der Partner erfolgt resultatsorientiert. Trotzdem soll ein Partnerprogramm für steigende Umsätze und somit für steigende Gewinne sorgen. Bei der Provisions-Einrichtung muss berücksichtigt werden, dass Affiliate Netzwerke zusätzlich mit ca. 30% der Affiliate-Provision vergütet werden sowie Dienstleister (Affiliate-Agenturen) ggf. auch am Affiliate-Umsatz partizipieren. Eine nachträgliche Reduzierung der Verprovisionierung ist nicht empfehlenswert. Im Laufe des Partnerprogramms wird die Höhe der Provision zwischen Partner und Betreiber oft auch individuell vereinbart.
Welche Werbemittel sollte ich bereitstellen?
Jedes Netzwerk bietet zur Einstellung von Werbemitteln unterschiedliche Möglichkeiten an. Die klassischen Werbemittel sind Banner in unterschiedlichen Formaten sowie Textlinks. Es ist hilfreich, eine große Auswahl an Werbemitteln bereit zu stellen, um die Vielzahl der Webseiten mit Ihren unterschiedlichen Design-Ansprüchen gerecht zu werden. Die Werbemittel sollten klickaffin sein und in regelmäßigen Zeitabständen ausgetauscht werden. Firmen-Logos sollten auf jeden Fall zur Verfügung gestellt werden.
Weiterhin empfehlenswert ist die Bereitstellung von Deeplinks, HTML-Werbemittel (bspw. Microsites), Flash-Bannern und Produktfotos als Werbemittel. Online-Shops sollten auch Produktkataloge bereitstellen, also standardisierte Informationen wie zum Beispiel Preis, Bild und Beschreibungen von allen Produkten des Shops. Die grafischen Werbemittel werden je nach Netzwerk auf den eigenen Server geladen.
Wie richte ich mein Partnerprogramm ein?
Wenn die Entscheidung für ein Netzwerk getroffen wurde, erfolgt die Bewerbung bei diesem. Soll das Partnerprogramm bei mehreren Netzwerken starten, erfolgt die Anmeldung für jedes einzelne Netzwerk. Nach der erfolgreichen Bewerbung und Freischaltung kann es nun losgehen. In der Regel bekommt das Partnerprogramm einen Namen und eine Beschreibung. Die Beschreibung sollte kurz das Produkt/die Dienstleistung, die beworben werden soll, vorstellen und genau vermitteln, warum sich die Affiliates gerade für dieses Partnerprogramm entscheiden sollten.
Wichtig sind auch die Rubriken, in welche das Partnerprogramm eingeordnet wird. In je mehr Kategorien das Partnerprogramm gelistet ist, desto eher kann es auch gefunden werden. Das Konditionsmodell sowie die Höhe der Vergütung müssen festgelegt werden. Weitere Angaben, wie bspw. das Vertriebsgebiet, die Sprache und Keywords sind notwendig, die je nach Netzwerk variieren können.
Nachdem alle erforderlichen Eingaben erfolgt sind, werden die Werbemittel eingestellt. Sollen unterschiedliche Partnerprogramme aufgelegt werden, muss dieser Vorgang natürlich wiederholt werden. Da sich die erforderlichen Angaben sehr ähneln, ist eine doppelt Arbeit nur teilweise notwendig.
Ein Partnerprogramm bei unterschiedlichen Netzwerken sollte die gleichen Bedingungen (was erlaubt ist bzw. nicht erlaubt ist, bspw. die Höhe der Vergütung etc.) haben. Die Netzwerke schreiben dies in der Regel auch in ihren Geschäftsbedingungen vor. Die Teilnahmebedingungen des Partnerprogramms kann jeder Programmbetreiber innerhalb der Regeln des Netzwerks selbst bestimmen. Oft werden erotische Seiten oder die Bewerbung mit Adwords-Anzeigen (SEM) beim Partnerprogramm ausgeschlossen. Gerade, wenn man als Programmbetreiber selbst SEM (Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für die eigene Webseite) betreibt, sollte SEM nur durch Freigabe einer Blacklist (Liste mit den nicht zu verwendeten Keywords) erfolgen. Je weniger Beschränkungen vorhanden sind, desto beliebter wird das Partnerprogramm jedoch bei den Affiliates sein. Nach der Einrichtung kann das Partnerprogramm nun starten. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, das aufgelegte Programm bekannt zu machen und Partner zu akquirieren.
Wie mache ich mein Partnerprogramm bekannt?
Nach der Einrichtung und Aktivierung des Partnerprogramms ist es für alle registrierten Affiliates und bei einigen Netzwerken auch für jedermann sichtbar. Da das Programm in einer bestimmten (oder mehreren) Rubriken/Kategorien gelistet ist, können Affiliates es selbst in den Katalogen suchen. Einige Netzwerke kommunizieren neue Partnerprogramme an Ihren registrieren Partnern über Blogs oder tragen diese in andere Verzeichnisse ein. Es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Partnerprogramm-Verzeichnisse. Sofern das Partnerprogramm in den kostenfreien Verzeichnissen nicht gelistet wurde, empfiehlt es sich, dies selbständig vorzunehmen. Weiterhin kann das Partnerprogramm von anderen Diensten/Anbietern kostenpflichtig in Newslettern beworben werden oder eine Bewerbung mittels Bannern auf diesen Webseiten erfolgen.
Wie betreue ich meine Partner?
Nachdem der Partner für Ihr Programm frei geschaltet wurde, bindet er die bereitgestellten Werbemittel auf seiner Webseite ein bzw. nutzt die für seine vorgesehene Werbestrategie (bspw. Newsletter). Da jeder Partner individuelle Stärken hat, ist es empfehlenswert, diese in der Betreuung aus Marketing- und Vertriebssicht herauszukristallisieren, zu fördern und zu entwickeln. Eine individuelle und persönliche Betreuung der besten Partner ist empfehlenswert.
Eine regelmäßige Kommunikation über Änderungen, wie bspw. neue Produkte oder Sonderaktionen, sollte auch stattfinden. Die Kommunikation erfolgt über das Netzwerk. Entweder versenden die Netzwerke die Botschaft an die Partner oder es gibt je nach Netzwerk einen Newsletterdienst, über welchen die Botschaften an alle oder an einzelne Partner versandt werden können. Als Kommunikationskanal kann auch das Firmen-Blog bzw. ein dafür extra eingerichtetes Blog dienen.
Viel Erfolg!
Die Vorteile für Partnerprogramm-Betreiber
Die Vorteile für Affiliates
Webseitenbetreiber, die mit ihrer Webseite Geld verdienen möchten, kommen an dem Begriff Affiliate-Marketing kaum vorbei. Bei dieser internetbasierten Vertriebslösung, bei welcher der Partnerprogramm-Betreiber (Merchant) seine Webseitenbetreiber als Vertriebspartner (Affiliates) erfolgsorientiert vergütet, profitieren beide Seiten. Einige Vorteile aus der Sicht von Affiliates haben wir hier für Sie aufgelistet:
Auf Webmaster-Interview.de gibt es zum Thema Affiliate-Marketing ein eBook zum kostenlosen Download. Dieses eBook, das übersichtlich in 20 Kapitel gegliedert ist und 34 Seiten umfasst, richtet sich an Anfänger und enthält nützliche Tipps – nicht nur für den Einstieg.
Beim Affiliate-Marketing profitieren beide Seiten – sowohl der Affiliate als auch der Anbieter des Partnerprogramms. Einige Vorteile aus der Sicht von Partnerprogramm-Betreibern haben wir hier für Sie zusammengestellt: